Verschleißindikator verhindert Ausfallzeiten bei großen Kettenrädern

Eine traditionelle Verschleißprüfung unterliegt auch bei Kettenrädern oft nur der subjektiven Beurteilung durch den Prüfer. Die Folgen sind immer mit Kosten verbunden: Entweder wird das Ersatzteil zu früh ausgetauscht oder es kommt zum Ausfall der Maschine, weil das Kettenrad nicht mehr funktionstüchtig ist. TSUBAKI schafft nun die Problematik mit einer patentierten Verschleißanzeige aus der Welt.

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Kettenrad mit Verschleißanzeige

Mit ihr lässt sich der Kettenradverschleiß eindeutig identifizieren. Mit einer Kettenteilung von >38,1 mm kann das Kettenrad rechtzeitig vor einem Versagen ersetzt werden. Frühzeitige Ausfälle sind damit passé. Mehr noch: Auch eine zu frühe Investition in Ersatzteile wird vermieden. Damit können die Instandhalter exakt die erforderliche Wartung planen. Das wiederum wirkt sich positiv auf die Reduzierung der Gesamtkosten bzw. Total Cost of Ownership (TCO) aus.

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Die Verschleißanzeige funktioniert einfach und effektiv: Sie ist in Form von Markierungen auf der Seite des Kettenrades in Nähe der Kettenradzähne angebracht und damit genau dort, wo die Rolle der Antriebskette den meisten Druck auf das Kettenrad ausübt. Im Laufe der Zeit verschleißt genau hier das Kettenradprofil. Eine Markierung am Kettenrad zeigt an, wann die durch Materialabtrag reduzierte Zahnflanke ausgetauscht werden muss.

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Die Verschleißanzeige kann bei ANSI-Standardkettenrädern der Teilungen 31,75 mm bis 63,50 mm sowie kundenspezifisch gefertigten Kettenrädern ab 50,8 mm eingesetzt werden. Standardmäßig werden die Kettenradzähne gehärtet angeboten, damit sie auch den höchsten Stoßbelastungen standhalten. Einsatz finden solche Bauteile vor allem im Bergbau bei Brecheranlagen, Reclaimern, Suttelcars bzw. Erdbohrmaschinen sowie beim Schüttguthandling wie es in Becherwerken, Förderanlagen oder Trommelantrieben vorkommt.

– 2016 October 26